Status elektronische Rechnungen  

Einige Klinikkunden erhalten bereits heute weniger als ein Drittel aller Rechnungen in Papierform. Ab dem April 2020 verpflichtet das e-Rechnungsgesetz vom 4. April 2017 [1]öffentliche Auftraggeber elektronisch strukturierte Rechnungen entgegen zu nehmen. Öffentliche Krankenhäuser sind im Regelfall durch die zwischenzeitlich erlassenen e-Government-Gesetze der einzelnen Bundesländer von dieser Verpflicht­ung ausgenommen[2]. Ist ein Klinikum – unabhängig von der Trägerschaft – jedoch Lieferant eines öffentlichen Auftrag­gebers sind die aus dieser Geschäfts­beziehung folgenden Rechnungen ab November 2020 entsprechend dem jeweiligen e-Government-Gesetz im Regelfall in elektronisch strukturierter Form bereitzu­stellen.

Als Folge der gesetzlichen Regelungen stellen immer mehr Lieferanten ihre Rechnungen im ZUGFeRD-Format zur Verfügung (siehe Anlage) und die Anzahl wird in den nächsten Monaten weiter signifikant ansteigen. In dem ebenfalls den gesetzlichen Anforderungen entsprechenden Format „X-Rechnung“ wurden den Klinikkunden der aequitixx bisher noch keine Rechnungen über­mittelt. Sobald dieses geschieht, wird auch die Verarbeitung dieses Formates möglich sein.  

Fazit: Die Entgegennahme der elektronisch strukturierten Rechnungen ist im Regelfall für Kliniken keine gesetzliche Verpflichtung. Bedingt durch die steigengende Anzahl der Lieferanten, die diesen Rechnungstyp bereitstellen, wird die Verarbeitung im nächsten Jahr verstärkt Einzug in den Klinikalltag halten.

Erweiterungsmodul der E+S Unternehmensberatung GmbH

Kliniken, die das Finanzbuchhaltungssystem der E+S Unternehmensberatung GmbH zusammen mit dem Krankenhausinformationssystem ORBIS verwenden, können ein Erweiterungsmodul bei der E+S Unternehmensberatung lizenzieren. Es beinhaltet den automatischen Abgleich der Sachkonten sowie der Lieferanten inklusive deren Zahlungskonditionen. Darüber hinaus ist der Aufruf der archivierten Rechnungen bzw. deren Anhängen aus dem Finanzbuchhaltungssystem möglich.  

Fazit: Aus der verbesserten Synchronisation der Workflowlösung mit dem Finanz­buch­haltungssystem resultieren eine weitergehende Reduktion der Prozesskosten sowie eine höhere Nutzerakzeptanz.

Erweiterungsmodul Integration Amazon Business

Die Bestellungen der Kliniken werden inklusive der Kostenstelleninformationen von Amazon Business bereitgestellt und von der aequitixx mit den Rechnungsinhalten abgeglichen. Die automatische Preisprüfung sowie die folgende elektronische Anfrage der Leistungsbestätigung bei dem/der Kostenstellen­verantwortlichen vermeiden Dokumentationslücken und sind nahtlos in die aequitixx Anwendung integriert. Die abschließende Verbuchung im Finanzbuchhaltungssystem erfolgt mit minimalem Aufwand und die abgerechneten Produkte und Dienstleitungen stehen im Auswertungs­system zur Verfügung.

Fazit: Die aus der Nutzung von Amazon Business resultierenden Rechnungen werden ohne Dokumentationslücken effizient elektronisch geprüft. Die hieraus resultierenden Verbrauchsdaten können ohne die zusätzliche Anlage von Stammdaten analysiert werden.


[1] http://www.verwaltung-innovativ.de/SharedDocs/Publikationen/Organisation/e_rechnung_BGB_e-Rechnung.pdf?__blob=publicationFile&v=2

[2] z.B.: http://www.landesrecht-bw.de/jportal/?quelle=jlink&query=EGovG+BW&psml=bsbawueprod.psml&max=true&aiz=true

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